Als Demo einsteigen

Falls Du Dich mit dem Gedanken trägst, selbst als Stampin‘ Up!-Demonstratorin tätig zu werden, versuche ich Dir hier erste Informationen zu geben, als kleine Entscheidungshilfe.

Falls Du darüber hinaus noch mehr Informationen benötigst, zögere nicht, mich zu kontaktieren, ich helfe Dir gern.

Als ich angefangen habe, diesen Artikel zu schreiben, habe ich mir natürlich darüber Gedanken gemacht, wie ich das ganze am besten aufziehe, welche Infos benötigst Du sofort, welche haben noch ein bisschen Zeit usw.

Und ich habe mich dazu entschlossen, bei der gesamten Darstellung davon auszugehen, dass Du über mich als Demo einsteigen möchtest.

Das hatte für mich den Vorteil, den Einstieg erklären zu können, ohne das ich zwischendurch immer wieder auf alle Eventualitäten und weitere Möglichkeiten eingehen musste.

Deshalb aber an dieser Stelle doch noch ein paar Hinweis zur Einführung:

Du kannst natürlich auch über jede andere Demonstratorin deutschland- und europaweit bei SU einsteigen, eine räumliche Nähe ist bei der heutigen Kommunikationstechnik nicht mehr notwendig. (weitere Demos kannst Du hier finden: http://www.stampinup.com/home/de-DE/demonstrator-finden) und Du kannst die Anmeldung auch ohne Demonstratorin selbständig online vornehmen, wobei Du aber immer einer Demonstratorin zugeordnet wirst.

Du solltest auch wissen, dass es, wenn Du Dich einmal über eine Demonstratorin bei SU angemeldet hast, sehr schwer ist, diese Demonstratorin/Teamleiterin wieder zu wechseln. Dafür müsstest Du Dich zunächst von SU abmelden und könntest Dich dann nach einer 3 monatigen Pause wieder über eine andere Demonstratorin anmelden, würdest aber dabei alle bisherigen Vorteile und Beförderungen verlieren und Du würdest wieder bei Null anfangen.

Möchtest Du Dich also vor Ort an einem Teamleben beteiligen, gemeinsam basteln, fachsimpeln und gemeinsam Veranstaltungen besuchen, dann suche Dir gern eine Demo in Deiner Nähe, ist das aber nicht von entscheidender Bedeutung für Dich, darf es auch gern eine Demo von weiter weg sein.

Aber nun zunächst einige grundlegende Informationen:

Stampin‘ Up! – Struktur, Aufbau

  • SU ist ein Direktvertrieb und funktioniert nach dem Prinzip, dass Produkte direkt zum Kunden gebracht werden
  • das Vertriebsnetz ist nach Ebenen aufgebaut, aus denen sich die Teams zusammensetzen. Wenn Du bei mir einsteigst, bist Du bei mir Demo in erster Ebene, dann bist Du Teil einer großen, stempelverrückten Gemeinde und eines kreativen Teams und gehörst in 3. Ebene zu einer Teamleiterin der ersten Stunde
  • und wenn bei Dir weitere Demos einsteigen und Du Dir Dein eigenes Team aufbaust, bildet dieses Deine 1. Ebene und meine 2. Ebene usw.
  • Da dieses Netz mitunter ziemlich groß werden kann und sich ziemlich tief verzweigt, werden bei allen Betrachtungen jeweils nur die ersten 3 Ebenen berücksichtigt, zB bei Berechnungen von Provisionen, Prämien, Titel usw.

Wie kannst Du Demo werden….

  • Der Einstieg bei SU ist denkbar einfach, wir werden gemeinsam die Antragsformalitäten online ausfüllen, was auch die Bestellungdes Starterpaket beinhaltet
  • Tipp: zukünftig gibt es die Möglichkeit, dass Workshop-Gastgeberinnen, die sich entschlossen haben, als Demo einzusteigen, Ihre Shoppingvorteile zum Kauf des Starterpaketes verwenden können.
  • Der Kauf des Starterpaketes von 129,- Euro ist die einzige Voraussetzung, die zum Einstieg erfüllt werden muss. Du kannst Dir Waren im Wert von 175 Euro zusammenstellen und bekommst noch Geschäftsmaterial im Wert von 40,- Euro von SU dazu.

Welche Vorteile hast Du…

  • wenn Du als Demo einsteigst, kannst Du entweder Dein eigenes Bastelmaterial mit entsprechenden Rabatten bestellen und von Preinachlässe provitieren
  • Du kannst Dir aber auch einen Kundenstamm aufbauen und einen Nebenverdienst erwirtschaften
  • zudem gibt es fürs Erreichen von Meilensteinen verschiedene Prämien und Du kannst bestimmte Titel erreichen

Welche Verpflichtungen gehst Du ein….

  • Die Minimal-Anforderung, die Du während Deiner Demotätigkeit erfüllen musst, ist die Tatsache, dass Du pro Quartal einen Mindestumsatz von 365,- Euro bzw 300 CSVs erwirtschaften musst – zu den CSVs an anderer Stelle mehr
  • Anders ausgedrückt heißt das, dass Du bereit sein musst, mindestens 120,- Euro im Monat für Dein Hobby auszugeben, bzw. zu erwirtschaften und Du musst Dir darüber im Klaren sein, ob dieses Hobby es wert ist, diese Summe zu investieren

Muss ein Gewerbe angemeldet werden…

  • Wer das SU-Bastelmaterial nur für sich kauft und nur von den Rabatten profitieren möchte, der benötigt nach meinem Kenntnisstand, keinen Gewerbeschein
  • Wer für andere Bestellungen aufgeben möchte, Workshops anbieten, bzw seine gewerkelten Projekte verkaufen möchte, holt sich lieber beim Gewerbeamt einen Gewerbeschein
  • die Anmeldung dort kostet in der Regel nur 20,- Euro, Du solltest Dir aber trotzdem weiterreichende Gedanken zur steuerlichen Veranlagung (event. Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung) und Berufsgenossenschafts-Zugehörigkeit (ist Pflicht, kann aber beitragsfrei gesetzt werden) usw machen
  • Meine Ausführungen sind weder gewerberechtlich noch steuerrechtlich abgesichert und ich möchte Dich bitten, die hier gegebenen Informationen auf Deine Gegebenheiten abzustimmen, zu hinterfragen und ggf anzupassen.

Was könnten die ersten Schritte sein…

  • Ich weiß nicht, wie Du vorgehen wirst, wie Du Deinen Weg als SU-Demonstratorin beginnen wirst…..
  • Ich kann Dir nur erzählen, wie ich vorgegangen bin, vielleicht hilft Dir das, selbst einen Anfang zu finden.
  • Ich habe mir einen Gewerbeschein geholt und mich zunächst mit allen damit zusammenhängen Fragen auseinandergesetzt (Finanzamt, Berufsgenossenschaft, Buchhaltung usw.)
  • Danach fand ich es sehr hilfreich mich einmal durch die von SU zur Verfügung gestellten Dokumente zu fräsen, die Du auf der Demonstratoren-Seite finden kannst – dort sind Leitfaden, Richtlinien, Vergütungsplan, sowie viele andere Informationen und Anregungen rund um SU abgelegt.
  • Dann habe ich mir ein Bastelzimmer eingerichtet, damit ich in der Lage war, kleine Workshops auszurichten.
  • Ein Blog musste auch noch her, über den ich mit Kunden, Bloglesern und Bastel-Kolleginnen in Kontakt treten konnte.
  • Ich habe mir anfangs nur wenige unbedingt notwendige Katalogwaren zusammengestellt, mit denen ich möglichst vielseitige Projekte erstellen konnte, um Workshops auszurichten, bzw meine Kreativität ausleben zu können
  • Ansonsten heißt es – learning by doing – wenn Du etwas nicht weißt oder nicht weiterkommst, helfe ich Dir gern

Viele liebe Grüße

von Karin